Liminalität - gängig bekannt unter dem englischen Begriff „Liminality“ - beschreibt einen Zustand der Veränderung. Ein ethnologisches Konzept, das auch in Form von „Liminal Spaces“ in der Popkultur angekommen ist. Für die visuelle Darstellung dieses Konzepts war es wichtig, keine Menschen zu zeigen. Das erforderte, dass sämtliche Szenen am Flughafen und im Tram in der Nacht gedreht wurden. Die Kamera war oft statisch auf einem Stativ; um trotzdem das Gefühl von Bewegung zu vermitteln, suchten wir Sujets mit subtilen Bewegungen innerhalb der Szene. So entstanden Bewegtbilder, die sich genug von Standbildern unterscheiden, ohne langweilig zu wirken.